Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg - Würde durch Freiheit und Gerechtigkeit

Einladung zur Theaterlesung mit Vortrag und Diskussion in Salzburg

Escenario de Guerra – Kriegsszene

Eine Veranstaltung im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“

Wann:       Sonntag, 25.11.2012  20:00 Uhr
Wo:            Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23
5020 Salzburg

Zwei Theatermacherinnen aus Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA sprechen über das Leben dort, die Militarisierung und über die Folgen der Straflosigkeit bei den Frauenmorden. Der wichtigste Bestandteil ihres Vortrags werden jedoch die Unternehmungen der Zivilgesesllschaft sein, ernsthafte Veränderungen in ihrer Stadt voranzutreiben.

Begonnen wird mit der Lesung eines Fragments von „El Enemigo“ (Der Feind), ein Stück von Perla de la Rosa zur Situation in Ciudad Juárez.
Mehr Infos zum Theaterstück findet ihr hier

Mehr Infos zur Veranstaltung findet ihr hier

Veranstalterinnen in Salzburg:
Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Erostepost, Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg, Telón de Arena, ÖH Salzburg Frauenreferat, Öku-Büro München

Die europaweite Rundreise wird vom Öku-Büro München organisiert und vom Diakonischen Werk unterstützt.

Seminar zur Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas und Guerrero

Die Mexiko-Plattform Österreich & das Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg
veranstalten das
Seminar zur Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas und Guerrero
am 19./20. Mai und 2./3. Juni 2012 in Wien

Informationsabend

Montag, 07.Mai 2012, 19:00h im Sub
Müllner Hauptstraße 11b, 5020 Salzbur

Internationale Menschenrechtsbeobachter_innen leisten seit  vielen Jahren in  Mexiko einen Beitrag zum Schutz der  Zivilbevölkerung vor militärischen und paramilitärischen Übergriffen.

Um als Beobachter_in tätig zu werden, bietet die Mexiko-Plattform gemeinsam mit dem Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg Ausbildungsseminare an.

Der Informationsabend gibt mit Film, Fotos und einem Erfahrungsbericht  einen Eindruck der Arbeit der Beobachter_innen und bietet Einblick in die Seminarinhalte.

Eintritt frei!
Kontakt: Mexiko-Beobachtung@gmx.at

Weiter Infos zum Seminar

Maiz Zapa

Wie aus einem Mord ein Selbstmord wird

Vortrag zur Straflosigkeit in Lateinamerika zum 10. Jahrestag der Ermordung der mexikanischen Anwältin Digna Ochoa.

Dienstag, 18. Oktober 2011, 19:30 Uhr
in der ARGEkultur Salzburg, Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg

Koveranstaltung des Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg mit ArgeKultur Salzburg

Zum 10. Jahrestag der Ermordung der mexikanischen Anwältin Digna Ochoa ist diese Veranstaltung Teil der Kampagne „Justicia Digna“, die von der deutschen Menschenrechtskoordination und weiteren Organisationen getragen wird.

„Manche Leute sagen, mein Handeln sei mutig. Ich habe eher Zorn empfunden, wenn ich andere leiden sah. Für mich ist Zorn eine Energie, eine Kraft. Unrecht und der Zorn darüber motivieren uns, etwas zu tun und Risiken einzugehen im Bewusstsein, dass die Dinge sich sonst nicht ändern. Zorn hat uns dazu gebracht, uns der Polizei und den Soldaten entgegen zu stellen.“
Digna Ochoa

„Sie ist regierungsfeindlich, subversiv, indiofreundlich, polizei- und armeefeindlich.“
CISEN, mexikanischer Geheimdienst Den ganzen Beitrag lesen

Zum Gedenken an den Internationalisten Peter Kreisky:

Gespräch 3: 20. Juni 2011, 19 Uhr:
Fleischerei, Kirchengasse 44, 1070 Wien

MEXIKO: DIE RÜCKKEHR DER TOTEN

Kurator/Moderator: Leo Gabriel (Journalist, Latein-Amerika Experte, Mitarbeiter ORF) in Zusammenarbeit mit der österreichischen Mexiko-Plattform.

Dass Mexiko zusehends in einem Meer von Blut und Rache einander bekämpfender Drogenbosse, aber auch der rapide ansteigenden Repression gegen MenschenrechtsaktivistInnen und soziale Bewegungen zu ertrinken droht, ist längst keine Neuigkeit mehr. Weniger bekannt ist jedoch, dass sich in den letzten Monaten in diesem „failed State“ (gescheitertem Staat) eine immense Menschenrechtsbewegung entwickelt hat, die derzeit gemeinsam mit den Familienangehörigen der Opfer und unter der Führung des bekannten Dichters Javier Sicilia die von der Gewalt am meisten betroffenen Gebiete bereist.

Darüber und über die kulturellen Hintergründe der aktuellen politischen Situation in Mexiko berichten der Journalist und Anthropologe Leo Gabriel und der mexikanische Menschenrechtsaktivist Ricardo Loewe im Rahmen eines Diskussionsabends mit Eva Brenner, bei dem auch aktuelle Videos gezeigt werden – zum Gedenken an Peter Kreisky, der sich gerade in der letzten Phase seines Lebens besonders aktiv für die Menschenrechtssituation in Mexiko engagiert hatte.

 

Mutiger Journalismus in Mexiko

Mittwoch, 08.06.2011 19:00h
Gesellscha ftswissenschaftliche Fakultät, Rudolfskai 42

Maribel Gutiérrez und Juan Angulo Osorio sprechen über den täglichen Kampf um die Existenz ihrer Tage szeitung „El Sur“ im südlichen Bundesstaat Guerrero, der Verteidigung des Rechts auf Meinungsfreiheit und Information in einem Land, in dem seit dem Jahr 2000 nach offiziellen Angaben 68 Journalist_innen ermordet und 13 verschwunden gelassen wurden.
Mexiko befindet sich derzeit an 137. Stelle von 170 Staaten in Bezug auf Pressefreiheit. 

Maribel Gutiérrez ist Chefredakteurin bei El Sur. In über 20 Jahren Tätigkeit als investigative Journalistin – zuerst bei La Jornada, dann als Mitbegründerin von „El Sur de Acapulco“ – berichtet sie über Repression, Militarisierung, die Regierungsver antwortung bei Massakern und politischen Morden. Eine ihrer herausragenden Leistu ngen ist die Identifizierung der mutmaßlichen Mörder der Menschenrechtsanwältin Digna Ochoa im Juni 2002.
Auf Grund ihrer kritischen Berichterstattung ist sie ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Sie erhielt 1997 den „Courage in Journalism Award“ der International Women’s Media Foundation, IWMF.

Juan Angulo Osorio ist Direktor der Tageszeitung „El Sur de Acapulco“. Er verteidigt seit Jahren deren unabhängige Stimme gegen die Repression der jeweiligen Regierung in Guerrero, einem der ärmsten Bundesstaaten Mexikos.

Ricardo Loewe, Arzt und Menschenrechtsverteidiger aus Mexiko führt das Gespräch

Die Veranstaltung der Gras Salzburg (salzburg.gras.at) und des Solidaritätskomitees Mexiko Salzburg wird übersetzt.
Eintritt frei!

Mehr Infos zur Tageszeitung „El Sur“

 

← ƒltere EinträgeNächste Einträge →